Ein Dresscode auf der Hochzeit kann für ein wunderschönes, harmonisches Gesamtbild sorgen – gleichzeitig fragen sich viele Paare, ob sie ihren Gästen damit zu viel vorgeben. Die gute Nachricht: Ein Dresscode muss weder streng noch kompliziert sein. Richtig formuliert, dient er vor allem als liebevolle Orientierung.
Beispiel Dresscode im Design 'Black and White'
Ein sehr konkreter Dresscode kann bei manchen Gästen allerdings Druck erzeugen. Wenn ausschließlich bestimmte Farben, Stoffe oder Outfits erwünscht sind, haben sie möglicherweise das Gefühl, extra etwas kaufen zu müssen.
Auch Begriffe wie „festlich“, „elegant“ oder „Smart Casual“ können unterschiedlich verstanden werden. Während manche direkt an Abendkleid und Anzug denken, wählen andere vielleicht ein deutlich legereres Outfit. Deshalb lohnt es sich, deinen Dresscode kurz und verständlich zu erklären.
Außerdem sollte der Stil immer zu dir und deiner Hochzeit passen. Bei einer lockeren Gartenfeier oder einer kleinen standesamtlichen Hochzeit kann eine strenge Kleidervorgabe schnell unpassend wirken. Deine Gäste sollen sich schließlich wohlfühlen und den Tag gemeinsam mit dir genießen.
Im Backend kannst du bis zu 5 Farben und den dazugehörigen Text zum Dresscode festlegen der dann später in deiner digitalen Einladung erscheint.
Ein Dresscode funktioniert am besten, wenn er als Wunsch und nicht als Pflicht formuliert wird. Gib deinen Gästen eine stilvolle Orientierung, lass aber genug Raum für ihre Persönlichkeit und ihre Garderobe.
Statt einer strengen Vorgabe wie „Nur Schwarz und Weiß“ kannst du zum Beispiel schreiben:
Dresscode: Black & White
Wir freuen uns, wenn ihr euch bei der Wahl eurer Outfits an Schwarz, Weiß oder einer stilvollen Kombination aus beiden Farben orientiert.
Diese Formulierung wirkt freundlich, gibt ein klares Bild vor und lässt trotzdem Flexibilität zu.
Auch bei einem Cocktail-Dresscode hilft eine kurze Erklärung:
Dresscode: Cocktail
Wir freuen uns, wenn die Damen in Cocktailkleidern und die Herren im Anzug erscheinen.
Am besten platzierst du den Dresscode dort, wo deine Gäste auch alle weiteren wichtigen Informationen finden: direkt in deiner Hochzeitseinladung.
Bei einer digitalen Einladung mit MyInvite hast du dabei besonders viel Raum: Ergänze deinen kurzen Dresscode-Text bei Bedarf um Farbinspirationen. So wird aus einer einfachen Vorgabe ein Teil deines Hochzeitskonzepts – und deine Gäste bekommen schon vorab ein Gefühl dafür, wie sich dein großer Tag anfühlen wird.
Ein Dresscode ist also kein Muss. Aber wenn er zu dir passt und herzlich formuliert ist, kann er deine Hochzeit optisch und atmosphärisch wunderbar abrunden.